Alles, was du über Bräune und Hautpflege wissen solltest
Entdecke Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Solarium, richtige Hautpflege und gesundes Sonnen. Wir teilen hilfreiche Tipps, wie du eine gleichmäßige Bräune erreichst und deine Haut dabei optimal schützt.
Fragen und Antworten rund ums Bräunen
Wissenswertes für eine schöne und sichere Bräune
Sonnenbaden oder Solarium, beides sorgt für Sommerfeeling, wenn du deine Haut gut kennst und richtig pflegst. In unserem FAQ findest du alle wichtigen Informationen zu Hauttypen, optimalen Besonnungszeiten, passenden Pflegeprodukten, wirksamen Schutzmaßnahmen und gesundheitlichen Aspekten. So genießt du eine gleichmäßige, gesunde und langanhaltende Bräune und das ganz ohne Risiko.
1. Allgemeine Fragen
Warum wird meine Haut nicht überall gleich braun?
Dass manche Hautstellen langsamer bräunen als andere, ist völlig normal. Der Grund liegt in der ungleichen Verteilung der pigmentbildenden Zellen in der Haut. Bereiche wie die Innenseiten von Armen und Beinen enthalten weniger dieser Zellen und nehmen daher langsamer Farbe an. Die Außenseiten hingegen werden meist deutlich schneller braun.
Auch das Gesicht reagiert etwas anders auf Sonnenlicht: Durch seine natürlich dickere Hornschicht, die vor UV-B-Strahlung schützt, entsteht hier die Bräune langsamer. Sommersprossen und Pigmentflecken enthalten dagegen besonders viele Pigmente – deshalb färben sie sich oft schon nach kurzer Zeit deutlich dunkler.
Woran erkenne ich ein gutes Sonnenstudio?
Wenn du ein Sonnenstudio auswählst, solltest du besonders auf Qualität und Professionalität achten. Ein gepflegtes Studio zeichnet sich durch einwandfreie Sauberkeit und Hygiene aus – das ist die Basis für dein Wohlbefinden. Ebenso wichtig ist eine kompetente und individuelle Beratung: Das Fachpersonal sollte auf Wunsch deinen Hauttyp kostenlos bestimmen und einen maßgeschneiderten Besonnungsplan für dich erstellen.
Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Bereitstellung einer frisch desinfizierten UV-Schutzbrille, die dir selbstverständlich kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Achte außerdem darauf, dass das Studio mit modernen Sonnenbänken renommierter Hersteller – beispielsweise Ergoline – ausgestattet ist. So kannst du sicher sein, dass du dich in besten Händen befindest und deine Bräune gleichmäßig, sicher und hautschonend entsteht.
Was ist ein Hybrid-Solarium?
Moderne Solarien setzen zunehmend auf die sogenannte Hybrid-Technologie – oft auch als Hybrid Light oder Hybrid Performance bezeichnet. Doch was steckt dahinter?
Der Begriff Hybrid beschreibt die Kombination zweier Lichttechnologien: In einem Hybrid-Solarium wird klassisches UV-Licht (UVA und UVB) mit pflegendem rotem Beauty Light vereint. Während das UV-Licht für die natürliche Bräunung sorgt und die Vitamin-D-Bildung unterstützt, pflegt das rote Licht die Haut gleichzeitig intensiv.
Das Beauty Light wirkt revitalisierend und hautberuhigend – zahlreiche Studien belegen seine pflegenden Effekte. In Verbindung mit UV-Licht entsteht ein besonders angenehmes Bräunungserlebnis, bei dem die Haut weicher, glatter und frischer wirkt. Das bekannte Spannungsgefühl nach dem Sonnen wird deutlich reduziert.
Da das rote Licht zusätzlich die Sauerstoffproduktion in der Haut anregt, erzielt die Hybrid-Technologie eine natürliche, ebenmäßige Bräune, ganz ohne höhere UV-Dosis. Das Ergebnis: eine gesunde Ausstrahlung, ein frisches Hautbild und ein besonders wohltuendes Hautgefüht.
Anti-Aging mit Licht – funktioniert das wirklich?
Ganz zurückdrehen lässt sich die Zeit natürlich nicht – doch mit speziellem Licht, dem sogenannten Beauty Light, kannst du dein Hautbild sichtbar verbessern. Dieses sanfte, rote Licht regt in den tieferen Hautschichten die natürliche Kollagenproduktion an und unterstützt so den Aufbau von Collagenfasern, die für eine straffe und glatte Haut verantwortlich sind.
Die Wirkung: feine Linien und Fältchen werden reduziert, die Haut wirkt fester und ebenmäßiger. Anders als herkömmliche Pflegeprodukte, die nur oberflächlich wirken, setzt Beauty Light direkt an den Ursachen der Hautalterung an – auf ganz natürliche Weise. Das Ergebnis kannst du nicht nur sehen, sondern auch spüren: ein weicheres, glatteres Hautgefühl und ein frischeres Erscheinungsbild.
Die Wirksamkeit des roten Beauty Lights wurde in einer Studie der Universität Ulm sowie in weiteren ärztlich begleiteten Tests bestätigt. Nachweislich unterstützt es:
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den Aufbau von Collagen in der Haut,
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ein verbessertes und verfeinertes Hautbild,
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ein angenehmes Hautgefühl,
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glattere, straffere Haut,
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und weniger sichtbare Falten.
In modernen Hybrid-Solarien wird das hautpflegende Beauty Light mit bräunendem UV-Licht kombiniert – diese Technologie nennt sich Hybrid Light. Dabei werden die positiven Eigenschaften beider Lichtarten vereint: Du profitierst von einer natürlichen, gleichmäßigen Bräune und gleichzeitig von der pflegenden, regenerierenden Wirkung des roten Lichts. Die Haut fühlt sich nach dem Sonnen besonders geschmeidig an, und das typische Spannungsgefühl bleibt aus.
Das Ergebnis: eine jugendlich frische Ausstrahlung und eine Bräune, die nicht nur schön aussieht, sondern sich auch gut anfühlt.
Warum wir unsere Kunden duzen
Wir duzen dich ganz bewusst – in unserer Werbung, online und auch in unseren Studios. Denn wir möchten eine offene, entspannte und persönliche Atmosphäre schaffen, in der du dich rundum wohlfühlst.
Uns ist wichtig, dass du dich bei uns nicht wie ein Kunde, sondern wie ein willkommener Gast fühlst. Wir möchten auf Augenhöhe mit dir sprechen, dir bei allen Fragen rund um Bräune, Beauty und Wohlbefinden zur Seite stehen und dir einen Ort bieten, an dem du einfach abschalten kannst.
Wenn du Fragen hast oder etwas wissen möchtest – melde dich gerne bei uns. Wir sind jederzeit für dich da und helfen dir weiter.
2. Hauttyp und Bräunungsverhalten
Wie entsteht Bräune eigentlich?
Die Bräune deiner Haut ist ein natürlicher Schutzmechanismus – dein Körper bildet sie, um sich vor intensiver UV-Strahlung zu schützen. Sobald Sonnenlicht auf die Haut trifft, beginnt sie, ihren eigenen „Sonnenschutz“ zu aktivieren.
Zuerst reagiert die Oberhaut, indem sie sich leicht verdickt. Diese sogenannte Lichtschwiele wirkt wie eine natürliche Barriere gegen UV-Strahlen. Gleichzeitig regt der UV-B-Anteil des Sonnenlichts die Produktion des Hautfarbstoffs Melanin in den Pigmentzellen an. Das neu gebildete Melanin wird in die oberen Hautschichten transportiert und verleiht deiner Haut Schritt für Schritt eine sichtbare Bräune.
Der UV-A-Anteil wiederum sorgt dafür, dass das bereits vorhandene Melanin sofort nachdunkelt – daher wirkt die Haut oft schon kurz nach dem Sonnen heller gebräunt. Zusammengenommen entsteht so ein schöner, gleichmäßiger Teint – und gleichzeitig ein natürlicher Schutzschild gegen UV-Strahlen.
Wie bleibt meine Sommerbräune länger erhalten?
Unsere Haut erneuert sich regelmäßig – dabei werden abgestorbene Hautzellen abgestoßen, wodurch auch die Bräune nach und nach verblasst. Mit der richtigen Pflege kannst du diesen Prozess jedoch verlangsamen und deine schöne Sommerbräune deutlich länger bewahren.
Hier sind unsere besten Tipps für eine langanhaltende Bräune:
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Sanft duschen:
Vermeide zu heißes oder langes Duschen, denn das greift den natürlichen Säureschutzmantel deiner Haut an. Verwende lieber pH-neutrale oder rückfettende Duschlotionen, um die Haut schonend zu reinigen. -
Feuchtigkeitspflege ist das A und O:
Nach dem Sonnenbad oder Duschen solltest du deine Haut immer mit feuchtigkeitsspendenden Cremes oder After-Sun-Lotionen pflegen. So bleibt die Haut geschmeidig, und die Bräune wirkt gleichmäßiger und frischer. -
Viel trinken:
Auch von innen braucht deine Haut Feuchtigkeit. Trinke täglich mindestens 1,5 Liter Wasser, ungesüßten Tee oder Saftschorlen, um den natürlichen Feuchtigkeitshaushalt zu unterstützen. -
Regelmäßiges Solarium-Training:
Ein Besuch im Solarium kann helfen, deine Urlaubsbräune zu erhalten und gleichmäßig zu pflegen. Lass dich in unseren Studios kostenlos beraten – wir erstellen dir gerne einen individuellen Besonnungsplan, der zu deinem Hauttyp passt.
Warum entstehen nach dem Solariumbesuch helle Flecken auf der Haut?
Wenn nach dem Sonnen im Solarium helle Stellen – zum Beispiel am Steiß oder an den Schulterblättern – sichtbar werden, ist das völlig normal. Diese Hautpartien liegen beim Bräunen direkt auf der Liegefläche auf und werden dadurch weniger stark durchblutet.
Weil die Durchblutung dort reduziert ist, wird auch weniger Melanin eingelagert, was zu einer geringeren Bräunung führt. Das Ergebnis sind die typischen helleren Flecken, die bei vielen nach dem Solariumbesuch auftreten.
Abhilfe schaffen moderne Sonnenbänke mit ergonomisch geformten Liegeflächen. Durch ihre spezielle Form wird der Druck gleichmäßiger verteilt, sodass diese weißen Stellen kaum oder gar nicht mehr entstehen.
Muss man schwitzen, um braun zu werden?
Nein – Schwitzen hat mit dem Bräunungsprozess nichts zu tun! Auch wenn du am Strand eine frische Brise spürst oder im klimatisierten Solarium liegst, wird deine Haut genauso schön braun. Die Bräune entsteht allein durch UV-Licht, nicht durch Wärme oder Schweiß.
Damit dein Sonnenerlebnis besonders angenehm ist, verfügen moderne Solarien über leistungsstarke Lüftungssysteme und Klimaanlagen. Viele Geräte bieten sogar eine Erfrischungsfunktion mit feinem Duftnebel, bekannt als Aqua Fresh.
So kannst du dich beim Bräunen entspannt zurücklehnen, bleibst angenehm kühl – und deine Haut bekommt trotzdem eine gleichmäßige, natürliche Bräune.
3. Solarium-Nutzung und Sicherheit
Sollte ich vor dem Sonnen Make-up entfernen?
Ja, vor dem Sonnenbaden solltest du Make-up, Parfüm und andere Kosmetikprodukte unbedingt entfernen. In Verbindung mit UV-Licht können einige Inhaltsstoffe nämlich Hautreizungen oder Pigmentflecken verursachen.
Um deine Haut zu schützen und eine gleichmäßige Bräune zu erzielen, lege dich daher immer ohne Make-up oder Parfüm auf die Sonnenbank. So kann die Haut frei atmen und das Licht optimal aufnehmen – für ein schönes und natürliches Bräunungsergebnis.
Darf man während der Schwangerschaft ins Solarium gehen?
Grundsätzlich spricht nichts dagegen, in der Schwangerschaft ins Solarium zu gehen – denn die UV-Strahlen dringen nur in die obersten Hautschichten ein und erreichen weder das Kind noch den Kreislauf direkt.
Wenn du Sonne und Wärme normalerweise gut verträgst und keine Kreislaufprobleme hast, kannst du dich theoretisch auch während der Schwangerschaft behutsam bräunen. Dennoch gilt: Sprich vorher mit deinem Arzt, um auf der sicheren Seite zu sein.
Achte außerdem darauf, Besonnungszeiten zu verkürzen und deine Haut besonders gut zu pflegen. So vermeidest du Überhitzung und schonst die empfindliche Haut, die in der Schwangerschaft oft sensibler auf UV-Licht reagiert.
Wann sollte man auf das Solarium verzichten?
In einigen Fällen ist es besser, auf den Solariumbesuch zu verzichten oder sich vorher ärztlich beraten zu lassen. Hier erfährst du, wann besondere Vorsicht geboten ist:
1. Hauttyp
Wenn du eine sehr empfindliche Haut hast, die in der Sonne schnell verbrennt, oder du leicht Sommersprossen und Pigmentflecken bekommst, solltest du auf das Solarium lieber verzichten. Gleiches gilt, wenn du viele oder atypische Leberflecken hast.
Mit unserem Online-Hauttypentest kannst du deinen Hauttyp vorab einschätzen. Im Zweifel lass dich bitte von einem Hautarzt oder in einem qualifizierten Sonnenstudio individuell beraten.
2. Vorerkrankungen
Bei einer persönlichen oder familiären Vorgeschichte von Hautkrebs oder einer generellen Veranlagung dazu wird dringend davon abgeraten, ein Solarium zu nutzen.
3. Medikamente
Wenn du lichtempfindlich machende Medikamente einnimmst – etwa bestimmte Antibiotika oder Schmerzmittel –, solltest du auf künstliche und natürliche UV-Strahlung verzichten. Sprich im Zweifel mit deinem Arzt.
4. Sonnenbrand
Mit einem aktuellen Sonnenbrand darfst du keine zusätzliche UV-Belastung riskieren. Gib deiner Haut Zeit, sich vollständig zu regenerieren, bevor du dich wieder bräunst.
5. Alter
Der Besuch eines Sonnenstudios ist gesetzlich erst ab 18 Jahren erlaubt – auch mit Einverständnis der Eltern ist eine Nutzung nicht gestattet.
4. Pflege und Schutz
Braucht man im Solarium Sonnenschutzmittel?
Nein, im Solarium solltest du keinen Sonnenschutz auftragen. Die UV-Intensität ist in modernen Sonnenstudios genau reguliert und wird individuell auf deinen Hauttyp abgestimmt.
Vor der Besonnung erhältst du in der Regel eine professionelle Hauttypenanalyse und einen maßgeschneiderten Besonnungsplan, der sicherstellt, dass deine Haut nur so viel UV-Licht bekommt, wie sie gut verträgt.
Zur Orientierung: 15 Minuten auf einer modernen Sonnenbank entsprechen etwa 25 Minuten in der mitteleuropäischen Sommersonne – allerdings in kontrollierter, gleichmäßiger Dosierung. So genießt du eine natürliche Bräune ohne unnötige Belastung für deine Haut.
Warum ist eine UV-Schutzbrille im Solarium so wichtig?
Beim Bräunen im Solarium solltest du immer eine UV-Schutzbrille tragen. Das Licht enthält ultraviolette Strahlen, die ohne ausreichenden Schutz die Netzhaut und Hornhaut deiner Augen schädigen können – auch dann, wenn du die Augen geschlossen hältst.
In professionellen Sonnenstudios bekommst du für jede Besonnung eine frisch desinfizierte UV-Schutzbrille kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie schützt deine Augen zuverlässig vor UV-Strahlung, ohne das Bräunungsergebnis zu beeinflussen.
So kannst du dein Sonnenbad sicher und entspannt genießen – mit rundum geschützter Haut und gesunden Augen.
Was tun, wenn du einen Sonnenbrand bekommen hast?
Wenn trotz Vorsicht ein Sonnenbrand entsteht, ist das kein Grund zur Panik – aber jetzt braucht deine Haut besonders viel Pflege und Ruhe.
Bei einem leichten Sonnenbrand solltest du für einige Tage auf Sonne und Solarium verzichten. Verwöhne deine Haut regelmäßig mit feuchtigkeitsspendenden Lotionen oder After-Sun-Produkten, um sie zu beruhigen und die Regeneration zu unterstützen. Außerdem ist es wichtig, viel Wasser oder ungesüßte Getränke zu trinken, damit dein Körper und deine Haut ausreichend Flüssigkeit erhalten.
Wenn der Sonnenbrand stärker ausgeprägt ist – also bei Blasenbildung, Schwellung oder starken Schmerzen – suche bitte einen Arzt oder eine Apotheke auf, um die richtige Behandlung zu erhalten.
Sobald deine Haut vollständig abgeheilt ist, solltest du künftig kürzere Besonnungszeiten wählen. Lass dich in deinem Sonnenstudio individuell zu deiner Eigenschutzzeit beraten – so kannst du Sonnenbrand in Zukunft vermeiden. Mit unserem Hauttypentest findest du heraus, welcher Hauttyp du bist und wie lange du dich sicher sonnen kannst.
Wann sollte ich Sonnencreme verwenden?
Jeder Mensch hat eine eigene natürliche Schutzzeit, bevor die Haut auf UV-Strahlung reagiert. Diese sogenannte Eigenschutzzeit hängt von deinem Hauttyp ab. Sehr hellhäutige Personen – insbesondere mit blonden oder roten Haaren – haben oft eine Eigenschutzzeit von unter 10 Minuten.
Mehr Informationen zu deinem individuellen Hauttyp und deiner Schutzzeit erhältst du in unserem Hauttypentest.
Wenn du dich länger in der Sonne aufhältst, als es dein Hauttyp erlaubt, solltest du unbedingt Sonnencreme verwenden. Der Lichtschutzfaktor (LSF) zeigt an, wie viel länger du dich geschützt sonnen kannst.
Beispiel:
Hast du eine Eigenschutzzeit von 15 Minuten und nutzt eine Sonnencreme mit LSF 20, kannst du dich theoretisch bis zu 300 Minuten (15 × 20) in der Sonne aufhalten – vorausgesetzt, du cremst regelmäßig nach. Durch Schwitzen, Baden oder Abrieb verringert sich die Schutzwirkung, daher ist regelmäßiges Nachcremen entscheidend.
Im Solarium hingegen ist keine Sonnencreme notwendig, da die UV-Dosis exakt kontrolliert und auf deinen Hauttyp abgestimmt wird. Wichtig ist nur, dass du dich an die empfohlene Besonnungszeit hältst. Lass dich dazu am besten im Sonnenstudio beraten, um dein Hautbild optimal zu schützen.
Was sollte man bei der Anwendung von Sonnencreme beachten?
Wichtig ist nicht nur der richtige Lichtschutzfaktor, sondern auch die richtige Anwendung. Trage die Sonnencreme immer in ausreichender Menge auf und erneuere den Schutz regelmäßig – besonders nach dem Schwimmen, Schwitzen oder Abtrocknen. Nur so bleibt der volle UV-Schutz erhalten.
Tipp:
Mineralische Sonnencremes reflektieren das Sonnenlicht auf natürliche Weise und verleihen der Haut einen schönen, dezenten Glanz. Gleichzeitig zeigen sie dir, welche Körperstellen du vielleicht vergessen hast einzucremen – so schützt du deine Haut gleichmäßiger.
Im Solarium benötigst du dagegen keine Sonnencreme, da die UV-Dosis genau kontrolliert wird. Die Besonnungszeit wird individuell auf deinen Hauttyp und deine Eigenschutzzeit abgestimmt, sodass du sicher und gleichmäßig bräunst.
5. Gesundheit und Wissenswertes
Woraus setzt sich Sonnenlicht zusammen?
Sonnenlicht besteht aus verschiedenen Strahlungsarten. Neben dem sichtbaren Licht, das wir mit den Augen wahrnehmen, enthält es vor allem Infrarotstrahlung – sie sorgt für das angenehme Wärmegefühl – sowie einen kleinen Anteil an Ultraviolettstrahlung (UV), der etwa 5 % des gesamten Sonnenlichts ausmacht.
Die UV-Strahlung wird in drei Bereiche unterteilt:
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UV-C-Strahlen werden vollständig von der Erdatmosphäre absorbiert und erreichen die Erdoberfläche nicht.
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UV-B-Strahlen dringen teilweise durch die Atmosphäre und sind verantwortlich für die Melaninbildung (also die Hautpigmentierung) sowie die Vitamin-D-Synthese. Eine zu hohe Dosis kann jedoch Sonnenbrand verursachen.
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UV-A-Strahlen gelangen fast ungehindert auf die Erde und sorgen dafür, dass vorhandene Pigmente in der Haut nachdunkeln – sie sind also für die sofort sichtbare Bräune verantwortlich.
Die Intensität und Zusammensetzung des Sonnenlichts hängt von vielen Faktoren ab – etwa Jahres- und Tageszeit, geografischer Lage, Bewölkung, Luftverschmutzung und Reflektion durch Sand, Wasser oder Schnee.
Im Solarium werden ausschließlich UV-A- und UV-B-Strahlen eingesetzt – in präzise kontrollierter Dosierung, damit deine Haut sicher und gleichmäßig gebräunt wird.
Warum riecht die Haut nach dem Bräunen ungewöhnlich?
Keine Sorge – ein leichter, ungewohnter Geruch der Haut nach dem Sonnenbad oder Solariumbesuch ist völlig normal. Er entsteht vermutlich dadurch, dass bestimmte Bestandteile der Haut, wie Fettsäuren und Hauttalg, durch die UV-Strahlung chemisch verändert oder aufgespalten werden.
Dieser Effekt ist harmlos und verschwindet meist kurz nach dem Duschen oder Eincremen wieder. Eine pflegende Lotion oder After-Sun-Creme hilft zusätzlich, den natürlichen Hautgeruch zu neutralisieren und der Haut Feuchtigkeit zurückzugeben.
Kann man während der Einnahme von Antibiotika ins Solarium gehen?
Nein, während du Antibiotika einnimmst, solltest du weder ins Solarium gehen noch dich ausgiebig in der Sonne aufhalten. Viele Antibiotika (und auch einige andere Medikamente) haben eine sogenannte photosensibilisierende Wirkung.
Das bedeutet, dass deine Haut in dieser Zeit besonders empfindlich auf UV-Strahlung reagiert. Schon eine kurze Besonnung kann dann zu starken Hautreizungen, Rötungen oder sogar Sonnenbrand führen.
Daher gilt: Warte mit dem nächsten Sonnenbad oder Solariumbesuch, bis du das Antibiotikum vollständig abgesetzt hast und dein Körper sich erholt hat. Wenn du unsicher bist, frag am besten deinen Arzt oder Apotheker, ab wann du wieder sicher Sonne tanken kannst.
Kann man mit frischen Narben ins Solarium gehen?
Nein, wenn du eine frische Narbe hast, solltest du diese mindestens drei Monate lang konsequent vor UV-Strahlung schützen. Verwende dazu entweder UV-undurchlässige Kleidung oder trage einen Sunblocker mit sehr hohem Lichtschutzfaktor auf.
Der Grund: UV-Strahlen können im Heilungsprozess eine Pigmentverschiebung verursachen. Dadurch kann sich das Narbengewebe dauerhaft heller oder dunkler verfärben als die umliegende Haut.
Wenn du dir unsicher bist, sprich am besten mit deinem behandelnden Arzt, bevor du wieder Sonne oder Solarium nutzt. So stellst du sicher, dass die Narbe vollständig verheilt ist und keine bleibenden Farbveränderungen entstehen.
Kann man am selben Tag Sonne und Solarium kombinieren?
Nein, du solltest nicht am gleichen Tag ins Solarium gehen und dich zusätzlich in die Sonne legen. Beide Quellen senden UV-Strahlung aus, und wenn du deine tägliche UV-Dosis überschreitest, steigt das Risiko für Sonnenbrand und Hautirritationen deutlich.
Zwischen zwei Solariumbesuchen sollten daher mindestens 48 Stunden Pause liegen, damit sich deine Haut vollständig regenerieren kann. In professionellen Sonnenstudios erhältst du einen individuellen Besonnungsplan, der genau auf deinen Hauttyp und deine Eigenschutzzeit abgestimmt ist.
Als Orientierung gilt: Über das Jahr verteilt sind maximal etwa 50 Sonnenbäder – egal ob Sonne oder Solarium – empfehlenswert. So genießt du eine gesunde, gleichmäßige Bräune, ohne deine Haut zu überlasten.
Wie hoch ist das Sonnenbrandrisiko im Solarium?
Das Sonnenbrandrisiko im Solarium ist gesetzlich begrenzt und damit nicht höher als in der natürlichen Sonne. Die maximale UV-Intensität moderner Solarien liegt bei 0,3 W/m² – das entspricht etwa der Stärke der Mittagssonne an einem Sommertag in Mitteleuropa.
Zur besseren Einordnung:
15 Minuten auf einer modernen Sonnenbank entsprechen ungefähr dem Sonnenbrandrisiko von 25 Minuten Sommersonne in Hamburg.
Da die UV-Dosis im Solarium exakt kontrolliert wird, benötigst du dort keine Sonnencreme. Wichtig ist jedoch, dass du dich nur so lange bräunst, wie es deinem Hauttyp und deiner Vorbräune entspricht. In professionellen Studios erhältst du dazu eine individuelle Hauttypenberatung und einen maßgeschneiderten Besonnungsplan, um sicher und gleichmäßig zu bräunen.